
Bunt, vielfältig und lebendig – so ist unsere Erprobungsstufe! Wir lassen unsere neuen Steinkäuze ankommen und führen sie in den beiden Jahrgangsstufen 5 und 6 behutsam an die Fächer und Lernangebote, die Unterrichtsmethoden und Anforderungen des Gymnasiums heran. Anknüpfend an die in der Grundschule erworbenen Kenntnisse und Arbeitstechniken finden unsere Schüler:innen Schritt für Schritt den Weg zum selbständigen und eigenverantwortlichen Lernen.




Damit der Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium keinen Bruch darstellt, sondern möglichst fließend gelingt, bieten wir vielfältige Möglichkeiten an, uns kennenzulernen. Ausführliche Anmeldegespräche, ein Kennenlernnachmittag am Ende des vierten Schuljahres sowie die Orientierungstage zu Schulbeginn erleichtern das Zurechtfinden an der neuen Schule. Neben dem Klassenleitungsteam stehen dabei die Pat*innen aus der Jahrgangsstufe 9 unseren neuen Fünfern mit Rat und Tat zur Seite.
Den Aufbau einer produktiven Klassengemeinschaft fördern wir durch die gemeinsame Erarbeitung von Klassenregeln, das Projekt der Klassenratsstunde (siehe Klassenrat), ein intensives Teamtraining in Jahrgangsstufe 5 und die ebenfalls dem Teamgedanken gewidmete Klassenfahrt im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 [Klassenfahrt]. Der Lerntag „Anders streiten“ bereitet die Streitschlichtung [Streitschlichtung] durch Schüler:innen vor und regt zur konstruktiven Lösung von Konflikten an.
Wir heißen Vielfalt willkommen und unterrichten schon lange Kinder mit emotional-sozialem Förderbedarf zielgleich, d.h. wir führen sie zum Abitur. Dabei haben wir viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und uns als Schule weiterentwickelt. Seit dem Schuljahr 2025/26 fördern wir auch Kinder im Gemeinsamen Lernen, die bei uns nicht das Abitur, sondern einen Abschluss der Förder- oder Hauptschule erwerben (zieldifferente Inklusion). [Inklusion]
Auf die Weiterentwicklung der methodischen und sozialen Kompetenzen unserer Schüler:innen legen wir - neben einem qualifizierten, motivierenden Fachunterricht - großen Wert. Aufbauend auf den in der Grundschule erworbenen Kenntnissen vermitteln wir in fachübergreifenden Lernbausteinen und jährlich stattfindenden Methodentagen essentielle Arbeitstechniken, die die Schüler:innen in die Lage versetzen, selbständig und eigenverantwortlich zu lernen.
Auch mit der in regelmäßigen Abständen in den Haupt- und einigen Nebenfächern stattfindenden Wochenplanarbeit stärken wir die Kompetenz der Kinder, eigenständige Lernentscheidungen zu treffen und ihr Lernen Schritt für Schritt immer autonomer zu steuern.
Großen Wert legen wir auf die individuelle Förderung und Forderung jedes Kindes, bieten Unterstützung bei Lernschwierigkeiten und stärken vorhandene Begabungen. So kann sich jedes Kind im Rahmen unseres Drehtürmodells oder des breiten AG-Angebots ausprobieren und seine Neigungen und Talente entwickeln. Im Deutschunterricht unterstützen wir ab Stufe 5 jedes Kind individuell und diagnosebasiert in der Entwicklung seiner Lese- und Rechtschreibkompetenz. Zur Vertiefung und individuellen Förderung nutzen wir die Anton-App, die vielen Kindern aus der Grundschule bekannt ist. Nicht zuletzt die in den Haupt- und einigen Nebenfächern verankerte Wochenplanarbeit eröffnet uns über binnendifferenzierte Aufgaben Spielräume gezielter, individueller Unterstützung.
Kinder und Jugendliche zu mündigen Bürgern einer demokratischen Gesellschaft zu erziehen, ist eine zentrale Aufgabe der Schule. Demokratie als Lebensform erfahrbar zu machen, statt sie nur zu lehren, Demokratie zu verwirklichen, statt nur über sie zu sprechen – dazu soll die Klassenratsstunde in Jahrgangsstufe 5 beitragen.
Ein gutes Miteinander, das sich durch einen respektvollen Umgang miteinander und sozial kompetente Schüler*innen auszeichnet, muss aktiv gestaltet werden. Indem eine Klasse ihre eigenen Angelegenheiten demokratisch regelt, trainieren Schüler*innen gleichzeitig wesentliche soziale Kompetenzen wie Empathiefähigkeit, Toleranz oder Strategien zur Konfliktlösung. So verbindet das Konzept des Klassenrates den Gedanken der Partizipation mit der Gestaltung eines guten Miteinanders.
Die wöchentlich stattfindende Klassenratsstunde wird ergänzt durch eine inhaltliche Kooperation mit den Fächern Politik und Sport und ist angebunden an das Konzept der Streitschlichtung. Zentrale soziale Kompetenzen werden mit Hilfe ausgewählter Bausteine aus dem Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden“ zusätzlich vertieft.
Im Fach Deutsch wird ein besonderer Schwerpunkt auf die individuelle Förderung im Bereich der Lese- und Rechtschreibkompetenz gelegt. Mit Hilfe verschiedener diagnostischer Testungen wird der Ist-Zustand erfasst, so dass Entscheidungen für sinnvolle Förder- und Fordermaßnahmen getroffen werden können. Im ersten Halbjahr wird schwerpunktmäßig die Lesekompetenz im Klassenverband gefördert. Im zweiten Halbjahr erfolgt auf der Basis der durchgeführten Testungen, der Klassenarbeitsergebnisse und weiterer Unterrichtsbeobachtungen eine Einteilung in verschiedene Rechtschreibförder- und fordergruppen, in denen an den individuellen Fehlerschwerpunkten gearbeitet wird. Durch zwei zusätzliche Lehrerstunden ist die besonders intensive Betreuung der rechtschreibschwächsten Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen möglich.
Aktive Leseförderung betreiben wir mit der Methode des hörbuchgestützten Lesens, mit der wir Leseflüssigkeit und sinnentnehmendes Lesen trainieren, sowie mit Antolin. Jedes Kind erwirbt im Deutschunterricht einen Lesepass und kann in der Jahrgangsstufe 6 am Vorlesewettbewerb teilnehmen.
Ansprechpartnerinnen: Maike Wolf und Svenja Lindemann
Freiwillig, flexibel, verlässlich: Im Anschluss an den Unterricht können unsere Schüler:innen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 in der Nachmittagsbetreuung ihre Hausaufgaben erledigen, an Spiel- und Bastelaktivitäten teilnehmen oder einfach nur entspannen.
Das Erlernen einer zweiten Fremdsprache steht ab der siebten Klasse auf dem Stundenplan.
Hier bieten wir am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium drei Fremdsprachen zur Wahl an:
- Französisch
- Latein oder
- Spanisch.
Eine Informationsveranstaltung hierzu sowie Schnupperstunden finden im zweiten Halbjahr der sechsten Klasse statt. Weitere Wahlmöglichkeiten gibt es in den Stufen 9 und EF.
Die Teilnahme am Religionsunterricht ist Pflicht, es sei denn, dass Schüler:innen keiner der beiden Konfessionen (evangelisch und römisch-katholisch) angehören oder eine Abmeldung vorliegt.
Schüler:innen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, sind verpflichtet, am Unterricht im Fach Praktische Philosophie teilzunehmen.
Die Abmeldung vom Religionsunterricht muss schriftlich erfolgen und im Sekretariat abgegeben werden. Die Unterschrift muss von den Eltern oder bei Religionsmündigkeit (ab dem 14. Lebensjahr) von den Schüler:innen selbst geleistet werden. Melden sich minderjährige Schüler:innen vom Religionsunterricht ab, so sind die Eltern hierüber zu informieren. Umgekehrt können Schüler:innen nach Rücksprache mit der Lehrkraft auch dann am Religionsunterricht teilnehmen, wenn sie dem jeweiligen Bekenntnis nicht angehören. Sowohl die Abmeldung als auch die (Wieder-) Aufnahme in den Religionsunterricht können aus schulorganisatorischen Gründen nur zum Halbjahr erfolgen und bedürfen immer der Schriftform. Verwenden Sie bitte das entsprechende Formular.
Die Mittelstufe, die die Jahrgangsstufen 7 - 10 umfasst, stellt das Bindeglied zwischen der Erprobungsstufe und der gymnasialen Oberstufe dar. Nachdem die Schüler:innen die Erprobungsstufe erfolgreich absolviert haben, gehen sie in die Jahrgangsstufe 7 über; am Ende der Sekundarstufe I erwerben sie in Klasse 10 den Mittleren Bildungsabschluss.
Neben der Vermittlung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist es uns ein Anliegen, unsere Schüler:innen in dieser besonders herausfordernden Phase des Heranwachsens bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen, um sie für das Leben in und außerhalb der Schule handlungsfähig zu machen.



Eine wichtige Aufgabe der Mittelstufenleitung besteht darin, die Schullaufbahn unserer Schüler:innen im Blick zu halten; in Einzelfällen fallen hierunter auch individuelle Beratungen hinsichtlich eines Schulformwechsels. Sollten Sie diesbezüglich Bedarf haben, vereinbaren Sie bitte nach einem vorausgegangenen Beratungsgespräch mit der Klassenleitung einen Termin mit der Mittelstufenkoordination.
Anlässlich der am Ende der Erprobungsstufe erfolgenden Wahl der zweiten Fremdsprache kommt es mit Eintritt in die Mittelstufe zu einer Neubildung der Lerngruppen. Nicht nur aus naheliegenden organisatorischen Gründen, sondern auch unter pädagogischem Aspekt halten wir diese Maßnahme für eine Bereicherung, da sie ungünstige Konstellationen auflösen und Neuanfänge ermöglichen kann, sowie das Zusammenwachsen der entsprechenden Jahrgangsstufe fördert.
Als Kriterien für die Zusammenstellung der neuen Klassen gelten nicht nur Sprachenwahl und übergeordnete pädagogische Aspekte; es ist uns ebenfalls ein Anliegen hier nach Möglichkeit das Kriterium „Freundschaften“ zu berücksichtigen. Konkret wird daher im Kontext der Wahl der zweiten Fremdsprache eigens abgefragt, mit wem die Schüler:innen in die neue Klasse kommen möchten.
Um das Zusammenwachsen der neuen Klassen von Beginn an aktiv zu fördern, findet ein erster Kennenlerntag noch vor den Sommerferien statt. Der erste Schultag ist dann ein Klassenleitungstag. Zusätzlich sind ein eintägiges Teamtraining und ein Wandertag vor den Herbstferien fester Bestandteil der Kennenlernphase.
Begleitet werden unserer Schüler:innen von einem Klassenleitungsteam, das in der Regel aus zwei im Umgang mit Mittelstufenschüler:innen erfahrenen Lehrkräften besteht. Bei der Bewältigung besonderer pädagogischer Herausforderungen wirken auch die übrigen Lehrkräfte des Klassenkollegiums, die u.a. mittels pädagogischer Konferenzen im engen Austausch zueinanderstehen, unterstützend.
Unsere Schüler:innen werden unter Berücksichtigung ihrer individuellen Möglichkeiten sowohl innerhalb des Unterrichts als auch darüber hinaus so umfassend und gezielt gefördert und gefordert, dass sie ihre Chancen und Begabungen optimal nutzen und entfalten können.
Folgende Angebote dienen dabei der Aufarbeitung von Defiziten: Förderempfehlungen, Elterngespräche, fachlicher Förderunterricht, das Programm Schüler helfen Schülern sowie ein individuelles Lerncoaching.
Um ihr individuelles Potenzial zu fordern und persönlichen Neigungen nachzugehen haben unsere Schüler:innen beispielsweise die Möglichkeit an unterschiedlichen Wettbewerben und Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen oder eine Ausbildung zum Schulsanitätsdienst, Medienscout oder Streitschlichter zu absolvieren.
Das Erlernen einer zweiten Fremdsprache steht ab der siebten Klasse auf dem Stundenplan.
Hier bieten wir am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium drei Fremdsprachen zur Wahl an:
- Französisch
- Latein oder
- Spanisch.
Eine Informationsveranstaltung hierzu sowie Schnupperstunden finden im zweiten Halbjahr der sechsten Klasse statt. Weitere Wahlmöglichkeiten gibt es in den Stufen 9 und EF.
Das Schulministerium NRW sieht in der Jahrgangsstufe 8 die Lernstandserhebungen (VERA 8) als zentrale Prüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vor, an denen alle Schüler:innen der achten Klassen immer im Frühjahr teilnehmen und eine Rückmeldung über den individuellen Lernstand in den Kernfächern erhalten. Diese werden nicht als Klassenarbeit gewertet und nicht benotet. Die jeweiligen Termine sind dem Kalender für das jeweilige Schuljahr zu entnehmen.
Auch für die systematische Unterrichtsentwicklung stellen die Lernstandserhebungen als Diagnoseinstrument eine wichtige Grundlage dar. Sie bieten den Lehrer*innen Informationen, über welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe verfügen und inwieweit in den untersuchten Teilbereichen die fachlichen Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Lehrpläne erfüllt wurden.
Homepage QUA-LiS NRW [hier]Infoblatt für Eltern und Schüler [pdf]
Ab der Jahrgangsstufe 9 haben die Schüler:innen für zwei Jahre nochmals die Möglichkeit, im Wahlpflichtbereich II (Differenzierungsbereich) ihren individuellen Neigungen nachzugehen und dort besonders gefördert zu werden. Wir halten in folgenden Fachbereichen ein vielfältiges Angebot bereit:
- Französisch
- Informatik-Mathematik
- Global Studies
- Nachhaltigkeit, Energie, Umwelt (NEU)
- Sport, Biologie, Gesundheit (SpoBiG)
- Theater / Darstellendes Spiel
Die entsprechende Informationsveranstaltung findet für Schüler:innen und Eltern im zweiten Halbjahr der Klasse 8 statt. Bei der nachfolgenden Wahl geben die Schüler:innen neben dem Erstwunsch noch zwei Ersatzwünsche an. Das Zustandekommen der Kurse hängt vom individuellen Wahlverhalten der Jahrgangsstufe ab. Sollte in einem Kurs die Anzahl der Erstwünsche die der freien Plätze überschreiten, entscheidet das Los.
Allgemeine Informationen: Präsentation Wahlpflichtunterricht Wahlbogen
Der Mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) wird in Nordrhein-Westfalen im Zuge der Umstellung auf G9 ab dem Schuljahr 2023/24 auch an Gymnasien in einem landesweiten Abschlussverfahren vergeben. Alle Schüler:innen der 10. Klassen nehmen daran teil. Den Kern bilden dabei schriftliche Prüfungen mit zentral gestellten Aufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.
Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den zentralen Prüfungen am Ende der zehnten Klasse gibt das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW auf seiner Internetseite.
Die Termine der zentralen Prüfungen im Jahrgang 10 können Sie – sofern schon bekannt – dem Schulkalender entnehmen.
Im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 beginnt für die Schüler:innen die Studien- und Berufsorientierung. Im Rahmen der landesweiten Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ [link] nehmen unsere achten Klassen an der obligatorischen Potentialanalyse teil. Informationen zu grundlegenden Inhalten und Zielen der Landesinitiative werden alljährlich rechtzeitig bei einem Informationsabend bekannt gegeben.
Auf die Potentialanalyse folgen in den Jahrgangsstufen 8 und 9 im zweiten Halbjahr jeweils zwei Berufsfelderkundungen, bei denen die Schüler:innen berufliche Tätigkeiten in mehreren Berufsfeldern exemplarisch und praxisnah kennenlernen.
In der Mittelstufe findet im Rahmen des Schulprogramms in der Jahrgangsstufe 8 die zweite Klassenfahrt statt, deren dauerhaftes Ziel noch endgültig festgelegt werden muss. Im Schuljahr 2022/23 organisiert die Fachschaft Sport eine fünftägige Wintersportfahrt nach Oberstdorf. Im darauffolgenden Jahr fahren die achten Klassen durchgeführt von der Fachschaft Englisch nach England, wo sie in Familien wohnen werden.
Im Fokus der modernen Suchtprävention steht die Förderung der Lebenskompetenz. Ein stoffbezogener Präventionsansatz, der nur Suchtmittel wie Alkohol, Tabak und illegale Drogen als Betrachtungsgegenstand hat, greift zu kurz. Interdisziplinär und altersentsprechend werden im Unterricht gesundheitsfördernde Aspekte in den Blick genommen. Dazu gehören: gesunde Bewegung, problematisches Essverhalten und Mediennutzung, Tabakkonsum, Alkohol und illegale Drogen.
Zur Suchtprävention
Die Teilnahme am Religionsunterricht ist Pflicht, es sei denn, dass Schüler:innen und keiner der beiden Konfessionen (evangelisch und römisch-katholisch) angehören oder eine Abmeldung vorliegt.
Schüler:innen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, sind verpflichtet, am Unterricht im Fach Praktische Philosophie teilzunehmen.
Die Abmeldung vom Religionsunterricht muss schriftlich erfolgen und im Sekretariat abgegeben werden. Die Unterschrift muss von den Eltern oder bei Religionsmündigkeit (ab dem 14. Lebensjahr) von den Schüler:innen selbst geleistet werden. Melden sich minderjährige Schüler:innen vom Religionsunterricht ab, so sind die Eltern hierüber zu informieren. Umgekehrt können Schüler:innen nach Rücksprache mit der Lehrkraft auch dann am Religionsunterricht teilnehmen, wenn sie dem jeweiligen Bekenntnis nicht angehören. Sowohl die Abmeldung als auch die (Wieder-) Aufnahme in den Religionsunterricht können aus schulorganisatorischen Gründen nur zum Halbjahr erfolgen und bedürfen immer der Schriftform. Verwenden Sie bitte das entsprechende Formular.
Informationen zu den EF-Wahlen am Ende der Stufe 10
Informationsveranstaltung am 10.3.2025
In der gymnasialen Oberstufe des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums werden die Schülerinnen und Schüler in drei Jahren auf das Abitur vorbereitet. Jede Jahrgangsstufe wird dabei von zwei Stufenleiter:innen betreut, die informieren, beraten und helfen.
Dabei wollen wir nicht nur die schulische Laufbahn organisieren, sondern alle Schüler:innen während der Oberstufenzeit begleiten und unterstützen: im Schulalltag (z.B.: Was ist beim Kurs-System neu/anders? Wen muss ich bei welchen Problemen ansprechen?); bei Entscheidungen (z.B.: Welches Fach soll ich wählen? In welchen Fächern muss ich eine Klausur schreiben?) oder bei den abschließenden Prüfungen zum Abitur (z.B.: Welche Bedingungen müssen erfüllt sein? Welche Prüfungen finden wie statt?).




Broschüre des Ministeriums für Schule und Bildung [link]
Informationen zu den EF-Wahlen am Ende der Stufe 10 (Präsentation 10.3.2025) [pdf]
Informationen zur Stufe EF (Präsentation Stufenversammlung) [pdf]
LuPO: Laufbahnberatungs- und Planungstool [link]
Anleitung zu EF-Wahlen – Kurzfassung [pdf]
Versetzung in die Jahrgangsstufe Q1 und Tipps zur Wahl der Klausuren [pdf]
neue Fächer in der EF [pdf]
Auslandsaufenthalt: [link]
Informationen zur Q-Phase und den Wahlen am Ende der EF (siehe Q1)
Informationsabend 11.3.2025
Info und FaQs – BYOD in der EF ab dem kommenden Schuljahr
Sehr geehrte Eltern der kommenden Jahrgangsstufe EF, liebe Schülerinnen und Schüler,
seit dem Schuljahr 2024/25 arbeiten wir flächendeckend mit digitalen Endgeräten in der Oberstufe des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums im Rahmen eines BYOD-Konzeptes. BYOD steht hier für bring-your-own-device und bedeutet für uns, dass alle Schüler:innen der Oberstufe, beginnend mit der jeweiligen neu einsetzenden Jahrgangsstufe EF in der Regel ein eigenes digitales Endgerät mit in die Schule bringen.
Was bedeutet dieser Beschluss für Sie als Eltern?
Es gibt nun es im Vorfeld des neuen Schuljahres verschiedene Möglichkeiten, sich mit einem passenden digitalen Endgerät auszurüsten. Aufgrund technischer Gegebenheiten und organisatorischen Gründen (nähere Informationen auf den nächsten Seiten) arbeiten wir am Freiherr-vom-Stein Gymnasium momentan ausschließlich mit iPads der Firma Apple.
Die erste Option ist die Anschaffung eines neuen iPads über die Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB). Wir arbeiten mit der GfdB zusammen und diese ermöglicht den Kauf (auch in Raten) aus einer Auswahl verschiedener Pakete meist bestehend aus iPad, Hülle und Stift. Eine Einbindung in das schulische System ist im Kaufpreis inklusive. Wir werden mit der GfdB einen Infoabend veranstalten, auf dem Sie über die angebotenen „Pakete“, die Kosten und das weitere Procedere zum Bestellvorgang informiert werden. Hierzu laden wir Sie bei Interesse herzlich ein am: Mittwoch, den 09.04.2024, um 18 Uhr in der Aula unserer Schule.
Die zweite Option ist die Nutzung eines eigenen und bereits vorhandenen iPads. Diese Option setzt aber eine Einbindung dieses Geräts in das schulische System voraus. Die Einbindung wird von der Stadt Leverkusen durchgeführt, erfordert ein vorheriges Zurücksetzen des Gerätes und verursacht Kosten in Höhe von ca. 25 € pro Gerät (MDM-Lizenz und Einnbindung der Stadt). Wir sehen in der Zustimmung zu diesem Projekt einen großen Schritt in der Schulentwicklung für unsere Schule, den die meisten weiterführenden Schulen in Leverkusen auch zurzeit gehen bzw. teilweise schon gegangen sind. Gleichwohl sind wir uns bewusst, dass wir niemanden zwingen können ein digitales Endgerät (iPad) anzuschaffen. Wir können in Einzelfällen schulische Leihgeräte zur Verfügung stellen, so dass Sie sich z.B. bei finanziellen Bedenken vertrauensvoll an Herrn Röhrig (Schulleiter) wenden können (Email: andreas.roehrig@stadt.leverkusen.de ).
Im Folgenden finden Sie weitere Informationen u.a. zu folgenden Aspekten:
• Kauf und Einbindung neuer Geräte
• Voraussetzung und Einbindung eigener bereits vorhandener Geräte
• Verwaltung durch das MDM-System
Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an die E-Mail-Adresse medienteam@fvst.schulen-lev.de wenden.
• Welche Vorteile bieten iPads im Unterricht?
Durch eine 1:1-Ausstattung aller Schüler:innen der Jahrgangstufe mit digitalen Endgeräten wird das Ziel verfolgt, dass Unterrichtsmedien und Unterrichtsmaterialien den einzelnen Schüler:innen ständig und unmittelbar verfügbar sind – hierdurch ergibt sich eine flexiblere und agilere Lernkultur. Die Bereitstellung und der Austausch von Materialien sowie ortsunabhängiges und kollaboratives Arbeiten durch das Teilen von Inhalten werden erleichtert und vorhandene Software (u.a. Microsoft 365) kann verlässlich und einheitlich genutzt werden. Digitale Unterrichtsabläufe werden vielschichtiger, strukturierterer und organisatorisch vereinfacht durch die Möglichkeiten der direkten Präsentation und der Einbindung interaktiver Schulbücher und Lernmaterialien. Es kommt zu einer stärkeren Ausrichtung auf selbstständige und individualisierte Lernprozesse z.B. mit Hilfe von Tutorials oder eigenen Recherchen sowie der Schaffung virtueller Lernräume für die unterschiedlichsten Formen der Zusammenarbeit.
• Müssen alle Eltern ein Gerät kaufen?
Der tägliche Einsatz im Unterricht der EF ist seit dem Schuljahr 2024/25 verbindlich. Die Schulkonferenz kann entsprechend dem Schulgesetz die Nutzung von iPads im Unterricht beschließen und für die Lehrkräfte als verbindliches Medium festlegen. Dies hat im Februar 2024 stattgefunden. Die Eltern können jedoch nicht gezwungen werden, ein Endgerät zu kaufen. Auch die Stadt muss entsprechend dem Lernmittelfreiheitsgesetz den Schüler:innen keine Endgeräte bezahlen. iPads zählen nicht zu den im Lernmittelfreiheitsgesetz definierten Lernmitteln. Wenn Eltern keine persönlichen iPads finanzieren können, weil sie finanziell von öffentlichen Institutionen unterstützt werden, erhalten sie von diesen Institutionen entsprechende Mittel für die Anschaffung. Wenn Eltern unbürokratisch (ohne Kontoauszug, Steuerbescheid oder ähnliches) glaubhaft machen können, dass sie aufgrund ihrer persönlichen Situation kein iPad finanzieren können oder wollen, bekommen diese
von der Schule eine individuelle Unterstützung. Wir geben in diesem Falle Leihgeräte von der Schule aus, die genauso wie eigene Geräte in der Schule und zuhause genutzt werden können. Wenden Sie sich in diesen Fällen an: andreas.roehrig@stadt.leverkusen.de.
• Wie erfolgen Kauf und Einbindung neuer Geräte?
Der aktuelle Handelspartner für Schulen in Leverkusen ist die Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB). Die Beschaffung der neuen Schülergeräte sollte nach Möglichkeit über diese erfolgen, da die Geräte und MDM-Lizenzen dann automatisch direkt dem genutzten System zugeordnet werden können. Die Beschaffung der
neuen Geräte erfolgt nicht über die Stadt, da diese im Eigentum der Schüler:innen bleiben und lediglich von der Stadt verwaltet werden. Die GfdB bietet den Eltern verschiedene mit der Schule abgestimmte Pakete aus unterschiedlichen Kombinationen aus Gerät/iPad, Hülle/Case, Stift, ggf. Versicherung an, aus denen frei gewählt werden kann. Hierzu gibt es einen Info-Abend der Gesellschaft für digitale Bildung, an dem über alle Modalitäten genauere Auskunft erteilt wird (s.o.). In den darauffolgenden Wochen kann über ein Internetportal das gewünschte Pakte bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt rechtzeitig zum kommenden Schuljahr nach Hause.
• Wie werden die Geräte von Seiten der Schule / Stadt verwaltet?
Die Geräte in den Schulen werden vom Fachbereich Schulen (= die ivl) verwaltet und teilweise mit Einschränkungen belegt, um die Verfügbarkeit und Integrität der schulischen IT-Infrastruktur sicherzustellen. Während der schulischen Nutzungszeit (Mo.-Fr. 08:00-15:00 Uhr) wird ein erweitertes Grundprofil mit Einschränkungen auf den Geräten installiert (=MDM-System). Von Seiten der Schule können diese Einschränkungen restriktiv verwaltet werden. Außerhalb der schulischen Zeiten können die Schüler:innen sich ganz normal auf dem Gerät mit einer Apple-ID anmelden und auch Apps selbst beschaffen (und nutzen).
• Warum werden nur iPads genutzt und warum ist eine Verwaltung über ein MDM-System notwendig? Was bedeutet eine zeitliche Einschränkung und warum bin ich zeitlich eingeschränkt?
Hiermit möchten wir einerseits gleiche Voraussetzungen schaffen, andererseits ist es vor allem für eine erfolgreiche Nutzung im Unterricht nicht praktikabel, wenn die Schüler:innen (und Lehrer:innen) unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen nutzen würden, da wir dann weder die Administration noch die Kommunikation der Geräte untereinander oder die Datensicherheit gewährleisten könnten. Die Lehrer:innen sind aufgrund der Dienstgeräte auch bereits auf iPads festgelegt. Für das Vorhaben der Nutzung von digitalen Endgeräten in der Schule durch alle Schüler:innen der Jahrgangsstufe ist eine Administration durch ein MDM-System und sind damit betreute Geräte zwingend notwendig. Dieses Mobile-Device-Management System ist speziell auf die Bedürfnisse von Schulen zugeschnitten. So erfolgen zum Beispiel sowohl die Bereitstellung als auch die Updates der Apps zentral – deshalb ist auch keine eigene Apple-ID für die schulische Nutzungszeit notwendig – und somit ist gesichert, dass alle Schüler:innen Zugriff auf die gleichen Apps erhalten. Vor allem aber können nur die im MDM-System eingebundenen Geräte Zugang zum schulischen WLAN erhalten. Wir sehen darin weniger eine Überwachung, vielmehr macht es eine gemeinsame Arbeit an der Schule mit den Geräten erst möglich.
Erstens können wir damit die Geräte der Schülerinnen und Schülern versorgen: Alle Geräte bekommen Zugang zum Netzwerk der Schule. Alle bekommen die – teilweise auch kostenpflichtigen – Apps, die wir im schulischen Alltag benötigen, zur Verfügung gestellt. Dafür brauchen die Schüler:innen keine Apple-ID.
Zweitens bietet die Betreuung von Geräten wichtige Sicherheitsaspekte: Passwörter zum Netzwerk bleiben dem Nutzer unbekannt, wenn sie über das MDM aufgespielt werden, wodurch die Weitergabe verhindert werden soll. Für mögliche Prüfungen kann die Nutzung eingeschränkt werden, können die Geräte in einen
One-App-Modus gestellt werden (bspw. ein Taschenrechner bei einer Mathearbeit). Während der Schulzeit (8.00 bis 15.00 Uhr) ist die Nutzung des App-Stores nicht möglich, damit nur schulische Apps genutzt werden können (bspw. ist die Nutzung von Spiele- oder Nachrichten-Apps eingeschränkt, weil die Ablenkung damit
schlicht zu groß wäre). Hierbei ist wichtig zu wissen, dass alle Schüler:innen in dieser Zeit von dieser Einschränkung betroffen sind, auch wenn nicht alle zu dieser Zeit Schule haben. Da die Stufe im Kurssystem unterrichtet wird und zu viele unterschiedliche Stundenplankombinationen möglich sind, ist eine Differenzierung nach Unterrichtsbeginn, -ende sowie Freistunden nicht möglich. Trotzdem sind fast alle Apps und alle Daten nutzbar in dieser Zeit. Feiertage, Wochenenden, kurze Tage (Freitag) und natürlich die Ferien können eingeplant und die Geräte in den privaten Modus versetzt werden.
• Welche eigenen Geräte können im MDM-System eingebunden werden?
Bei der Einbindung in das MDM-System muss es sich um Produkte der Firma Apple handeln. Geräte anderer Anbieter können dort nicht eingebunden werden. Bei der Nutzung im Unterricht haben wir uns für Tablets entschieden, daher werden von uns nur iPads für den schulischen Gebrauch eingebunden. Folgende iPads der Firma Apple können eingebunden werden:
• iPads ab einschließlich der 8. Generation
• iPad Pro-Modelle ab einschließlich der 2. Generation
• alle iPad Air-Modelle ab einschließlich der 2. Generation
• iPad mini-Modelle binden wir nicht ein, da die Nutzung in der Schule aufgrund der geringen Größe unvorteilhaft ist.
Für andere Modelle oder Rückfragen zu anderen Modellen können Sie uns auch nochmal direkt anschreiben (medienteam@fvst.schulen-lev.de).
LuPO (Laufbahnberatungs- und Planungstool für die Oberstufe) ist ein vom MSB* initiiertes Programm zur Laufbahnplanung
*MSB: Ministerium für Schule und Bildung


Präsentation zur Stufenversammlung der Q1
am 24.9. / 10.10.2025 [pdf]
Informationen zur Q-Phase und den Wahlen am Ende der EF
Informationsabend 11.3.2025, Präsentation
Anleitung zu Q1-Wahlen – Kurzfassung [pdf]
Herkömmlicher Wahlbogen [pdf]