Ein Anrecht auf die Wahrheit?

Dieses Jahr ging es um das Thema, ob man ein Anrecht auf die Wahrheit habe (Lara), eine Frage, die alle Vortragenden vorsichtig mit „Jein“ beantwortet haben, denn Wahrheit kann auch verletzen und zerstören. Aber auf der Wahrheit beruht auch unsere Demokratie, unsere Beziehungen und unser Schulsystem.

Ein anderes Thema, das Alex Lahnstein, gewählt hat, war ein Epiktet-Zitat, das besagt, dass nur die Meinungen die Menschen beunruhigen, nicht die Tatsachen. Dieses Zitat hat er im stoischen Sinne beantwortet: man solle seine Gefühle (Meinungen) auf ein Minimum beschränken. Er schloss mit einem anderen Epiktet-Zitat: Nur der ist glücklich, wer Herr seiner selbst ist. Man soll seine Gefühl für die Dinge aufbewahren, die man auch ändern kann: nämlich die eigenen Einstellung zu den Tatsachen.

Die sechs Vortragenden hatten alle ihren Vortrag gut geübt, das Publikum konnte gut folgen und blieb am Ball. Pausen, Betonungen, langsames Lesen und der Augenkontakt mit dem Publikum halfen dabei.  Die zweiten Preise haben bekommen: Ruben Grün (EF) mit einem Essay ebenfalls über das Anrecht auf Wahrheit und Malte Dohle (Q1) mit einer Definition von Freiheit, als Verzicht auf Unterjochung.

Die Fachschaft Philosophie hat sich sehr gefreut über das philosophische Potential an unserer Schule, das sich in den Vorträgen voll entfalten konnte.

Dr. Heinke Stulz
Fachschaft Philosophie

Steinpreis am 25.11. im Steincafé. Lara Eslik aus der EF und Alex Lahnstein für die Q1 haben beim schulinternen Preis für den besten Essay gewonnen.

Steinpreis am 25.11. im Steincafé. Lara Eslik aus der EF und Alex Lahnstein für die Q1 haben beim schulinternen Preis für den besten Essay gewonnen.

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