Physik im Planetarium "Galileum": Eine Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen

Da das Thema Weltraum gerade im Physikunterricht behandelt wurde, machten die Klassen 8a, 8b und 8c am 8. Juni 2026 eine Exkursion in das Planetarium Galileum nach Solingen. In Begleitung der Physiklehrerinnen Frau Völker und Frau Singer brachen wir um 8:30 Uhr morgens mit dem Bus auf. Als wir nach etwa anderthalb Stunden ankamen, machten wir uns auf den Weg zum Planetarium, wo wir erstmal eine kleine Frühstückspause einlegten, während Frau Völker die Tickets kaufte. Von außen sah das Planetarium aus wie eine große blaue Kugel. Wir wurden in einen kuppelartigen Raum geführt, in dem sich TV-Sessel befanden, so dass wir an die gewölbte Decke schauen konnten. In der Mitte des Raumes befand sich ein spezieller Sternenprojektor. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter projizierte einen Nachthimmel an die Decke und erklärte uns verschiedene Phänomene, wie zum Beispiel den Blutmond. Anschließend schauten wir uns einen Film über die Entstehung des Universums an.

Beeindruckt hat uns eine Projektion des Nachthimmels, ohne Licht der Städte und ohne Luft. Es war überraschend zu sehen, wie ein klarer Sternenhimmel aussieht. Auch interessant war ein Bild des Satellitennetzwerkes „Starlink“, welches ein Projekt von Elon Musk ist. Derzeit befinden sich ungefähr 10.000 aktive Satelliten im All.

Die Geschichte des Universums wurde uns beispielhaft im Laufe eines Kalenderjahres erklärt. Wasser entstand umgerechnet zum Beispiel ungefähr Mitte Januar, wobei es erste Dinosaurier erst ab dem 12. Dezember gab. Der Mensch jedoch betrat die Erde erst am 31. Dezember - wenige Minuten vor Mitternacht.

Alles sah 3D aus, und es fühlte sich an, als würde man selber Achterbahn fahren. Am Ende der Vorstellung gingen wir noch in zwei Museumsräume mit Weltraumobjekten, wonach wir wieder zurück zur Schule kehrten.

Von Antonia Rücker, Marlene Metz und Indra Schäfer

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