Brüssel-Exkursion: Das Herz der EU hautnah erleben

von Laurenz Kurth

Am 15. Juli unternahmen die beiden SoWi-Kurse sowie der Französisch-Kurs der Q1 zusammen mit Frau Jende-Soeken, Frau Otto-Dadic und Frau Schneider einen Trip nach Brüssel. Nach einer rund vierstündigen Busfahrt erreichten wir die belgische Hauptstadt und das Zentrum der europäischen Politik.

Im Rahmen eines großen Stadtrundgangs besichtigte der Französisch-Kurs zuerst den architektonisch eindrucksvollen und europaweit größten Justizpalast im Stadtviertel Marolles. In dem Viertel sahen sich die Kursmitglieder zudem Street Art zu bekannten belgischen Comics, die berühmten Brocantes (Flohmakthallen) und Vintage Läden an. Im weiteren Verlauf des Tages standen viele weitere Sehenswürdigkeiten Brüssels auf dem Programm: Die Skaterbahn, der Maneken Pis, der Grand-Place und der Laden „De Biertempel“, in dem 1000 verschiedene Sorten belgisches Bier verkauft werden (Weltkulturerbe!). Schließlich bildete der Besuch des Museumsviertels Mont des Art, des Königspalastes und die Erkundung des Europaviertels den Abschluss des Trips des Französisch-Kurses.

Die SoWi-Kurse erkundeten zunächst individuell die Brüsseler Altstadt, um z.B. - typisch belgisch - Pommes und Waffeln zu genießen. Dann stand das Highlight der Exkursion an: der Besuch des EU-Parlaments. Dabei erhielten wir die Möglichkeit, unsere Fragen an den EU-Abgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landesgruppe NRW im Europäischen Parlament, Axel Voss, zu stellen. Voss betonte die Stärkung der (wirtschaftlichen) Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union in Zeiten der zunehmenden geopolitischen Herausforderungen. Zusätzliche Regulierungen, auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz, sieht der Abgeordnete kritisch. Axel Voss, der Mitglied der EVP (Europäische Volkspartei) und damit der größten Gruppe im Parlament ist, unterstrich außerdem die Schwierigkeit der Kompromissfindung in der demokratischen Mitte des Europaparlaments im Angesicht der erstarkten links- und rechtsradikalen Kräfte. Nach dem interessanten Gespräch besichtigten wir noch den Plenarsaal in Brüssel, in dem jährlich sechs Plenartagungen stattfinden, während der Hauptsitz des Parlaments in Straßburg liegt. Mit vielen schönen Eindrücken kehrten wir abends nach Leverkusen zurück.

Insgesamt hat die rundum gelungene Fahrt uns die europäische Politik und belgisch-französische Kultur nochmal ein großes Stück nähergebracht.

Foto: Kathrin Schneider
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