Dokumente A - Z
Studienstunden Oberstufe (Login erforderlich)
Kalender
Steincafé

SteinZeit - unsere digitale Schülerzeitung

Die SteinZeit wiederbelebt

[Dezember 2020] Nach mehrjähriger Pause ist es nun soweit: Die digitale SteinZeit geht an den Neustart. Der Spagat zwischen alt und neu ist gewollt: Wir wollen in unserer Schülerzeitung modernen Journalismus mit bewährten Qualitätsstandards liefern und ein Forum der Information, der kritischen Meinungsbildung aber auch der Unterhaltung bieten. Mitstreitende sind herzlich willkommen.

Gundula Jende-Soeken und Fabian Schmitt
AG Leitung

Corona Schutzmaßnahmen am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium: Sinnvoll oder nicht?

[November 2020] Aktuell wird das Thema „Corona“ überall diskutiert und ist fast immer als Hauptthema in den Nachrichten wiederzufinden. Nachdem die Zahl der Corona-Infizierten bundesweit und auch in Leverkusen seit einigen Wochen stetig steigt, stellt sich mir die Frage, ob die aktuellen Schutzmaßnahmen am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ausreichend sind, um die Ansteckungsgefahr an der Schule möglichst gering zu halten und eine Schulschließung oder auch eine teilweise Umstellung auf digitalen Unterricht zu verhindern.

Vorgaben der Schule und der Landesregierung:
Abstand halten, MNS tragen und Lüften

Die magische Zahl „1,50 m“ Abstand gilt wie in jedem Supermarkt auch an unserer Schule, sobald man das Gelände betreten hat und noch keinen Mund-Nasen-Schutz (MNS) trägt. Aber was ist damit vor der Schule? Die Schüler, die gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schule kommen, tragen weitestgehend keinen MNS und kommen sich auch gerne – z.B. während der Wartezeit an der Ampel – näher als den Mindestabstand. Auch am Fahrradständer geht es durchaus enger zu.

Ab dort ist dann auch der MNS Pflicht. Nicht nur die Lehrer kontrollieren. Wer den MNS nicht ordentlich trägt, wird auch durchaus von den Mitschülern mehr oder weniger nett ermahnt, ihn an die vorgesehene Stelle zu befördern. So können wir zwar alle am Unterricht teilnehmen, denn mit MNS ist auch weniger Abstand als 1,50 m erlaubt, aber oft versteht man die Mitschüler nicht gut. Außerdem ist es unangenehm, deutlich lauter sprechen zu müssen, um umgekehrt verstanden zu werden. Bei allen Nachteilen konnte ich bisher aber auch durchaus einen Vorteil feststellen: Bei unterrichtsfremden Themen, die nicht bis zur Pause warten können und die man zeitnah mit dem Tischnachbarn besprechen möchte, bietet der MNS eine gute Tarnung, um nicht vom Lehrer als Störenfried entdeckt zu werden.

Die dritte Säule unseres Hygienekonzepts ist natürlich das Lüften. Was in der wärmeren Jahreszeit ganz erfrischend war, wird mit sinkenden Temperaturen zunehmend unangenehmer. Dicke Pullover sind angesagt und besonders verfrorene Mitschüler haben sich schon mit Decken ausgerüstet. Die tageslichtnahen Sitzplätze am Fenster sind nun gar nicht mehr so beliebt. Nicht nur, dass alle 20 Minuten Stoßlüften Pflicht ist, nach jeder Schulstunde kommt die Lüftungspause und alle müssen nach draußen. Das gelingt häufig nicht geräuschfrei, sodass die anderen Klassen mit geöffneten Türen gestört werden. An der Tribüne dürfen wir dann während des Essens den MNS abziehen, wobei Abstand halten mit der Schülermenge dort so gut wie unmöglich wird und eigentlich möchte man ja auch nahe bei seinen Freunden sitzen. Immerhin hat sich das lästige Wespenproblem dank des kühleren Wetters nun fast erledigt. Im Sommer haben sie sich nicht nur an frischen Schulbroten erfreut, sondern auch an den Hinterlassenschaften der Mitschüler, die diese nicht bis zum nächsten Mülleimer befördern wollten. Mit Spannung wird die erste Pause mit Regen erwartet, wenn sich alle unter den Überdachungen drängen und dort ihr Brot essen. 1,50 m Abstand ist dann vermutlich Geschichte!

Abschließend kann man sagen, dass die Corona-Maßnahmen an unserer Schule größtenteils ausreichen, um die Schüler, Lehrer und deren Familien zu schützen. Trotzdem sollte für Regenpausen ein besseres Konzept entwickelt werden. Auch bin ich der Meinung, dass der Sportunterricht in der aktuellen Form so nicht weitergeführt werden sollte. Bei den meisten Sportarten in der Halle ist es nicht möglich, den vorgesehenen Abstand einzuhalten. Da eine Maske beim Sport unangenehm ist, fände ich besser, trotz der kalten Jahreszeit den Sportunterricht nach draußen zu verlegen und Joggen zu gehen oder Sportarten für den Unterricht auszuwählen, bei denen der Mindestabstand gewahrt werden kann.

Jaron

Jugendsprache - so spricht die Jugend mit Mundschutz am FvStein

[Dezember 2020] Jugendsprache ist vor allem in den jungen Reihen der Gesellschaft ein wichtiger Bestandteil. Für jede schon vorhandene Bedeutung in der deutschen Sprache gibt es noch ein andere, „coolere“, und auch durch den Mundschutz wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die einen fassen sich bei manchen Begriffen an den Kopf, die anderen fühlen sich dadurch mehr zugehörig zu anderen Jugendlichen. Ich habe mich bewusst für dieses Thema entschieden, weil es so gut wie alle Jugendliche betrifft und dadurch auch uns Schüler. Seit 2008 wird sogar jährlich das Jugendwort des Jahres gekürt.

Wie schon angesprochen, gibt es viele verschiedene Meinungen zum Thema Jugendsprache: Am häufigsten ist dabei wohl die negative Meinung von den Erwachsenen. Jene denken sich dann vermutlich: Wie kann es so schwer sein, normal Deutsch zu sprechen und nicht mit zwei oder drei Fremdsprachen dazu. Der Jugendsprache wird dabei nicht unbedingt Unrecht getan, denn viele Wörter, wie zum Beispiel „lost“ (verloren) oder „wallah“ (drückt ein Schwur oder Versprechen aus), kommen aus anderen Sprachen (hier: Englisch/Arabisch), und werden einfach statt der gleichen deutschen Bedeutung benutzt. Insgesamt werden beim Sprechen auch die einfachsten grammatikalischen Regeln ignoriert und oft wird nur auf das Wesentliche geachtet, sodass man immerhin noch den Sinn der Aussage verstehen kann. Die gegenteilige Meinung vertreten dabei natürlich die Jugendlichen. Durch Jugendsprache fühlt man sich zugehörig zu den anderen. Bei vielen ist sie auch schon zu einem Teil von einem selbst geworden und tief im eigenen Wortschatz verankert.

Ich stehe dem Thema Jugendsprache eher kritisch gegenüber, wegen der schon genannten Gründe. Es ist aber keineswegs so, dass ich gar keine Anglizismen oder Ähnliches benutze, aber wenn, versuche ich trotzdem mich zurückzuhalten. Ich glaube trotz aller Veränderungen der deutschen Sprache in der Jugend, dass diese Angewohnheit bei Jugendlichen mit der Zeit wieder verfliegt.

Frieder

 

Jugendsprache - so spricht die Jugend am FvStein

[November 2020] Neologismen, Wörter wie „sheesh” oder Abkürzungen wie „LOL“, hört man immer häufiger bei Jugendlichen - auch am FvStein. Jeder, der die deutsche Sprache schätzt, fragt sich zurecht: Handelt es sich hierbei um eine neue Fremdsprache? Leider nicht, diese Sprache nennt man auch Kiezdeutsch.

Kiezdeutsch - diese Sprache wissen Jugendliche sehr zu schätzen. Ein Lexikon über diese kreativen Wortneuerfindungen wurde sogar schon erstellt. Trotzdem verstehen viele Eltern oft ihr eigenes Kind nicht, es kommt zu Verständigungsproblemen. Deswegen wird seit 2008 das Jugendwort des Jahres gekürt, dieses Jahr hieß es „lost”.  An diesem Wort sieht man, dass sich die Jugendsprache an der englischen Sprache orientiert. Es ist aber auch wichtig zu erwähnen, dass es immer schon einen Wandel bei der Wortwahl gab und es sich teilweise um einen normalen Vorgang handelt. Jugendsprache gibt es bereits seit Jahrhunderten.

Aber wie sprechen die jugendlichen Schüler im Unterricht am FvStein?

In meiner Klasse wird - vor allem im Deutschunterricht - in grammatikalisch richtigem Deutsch gesprochen. Die Lehrer würden sich sonst wohl fragen, was sie denn falsch gemacht hätten: Von korrektem Deutsch ist die Jugendsprache weit entfernt.  

Die Jugendsprache ist meiner Meinung nach keine Bereicherung der deutschen Sprache. Ist es nützlich zu wissen, was „einwrappen“ bedeutet? Muss man sein Vokabular um die Wörter der Jugendsprache erweitern? Nein, diese Sprache ist eher eine Abgrenzung zur Sprache der Erwachsenen. Zudem ist es schade, dass unsere Sprache, einst geprägt von berühmten Dichtern wie z.B. Goethe und Schiller von der Jugendsprache vereinfacht wird u.a. durch das Weglassen von Artikeln.

Außerdem muss man sich fragen: Werden Jugendliche später bei Bewerbungen/ Vorstellungsgesprächen durch die Nutzung der Jugendsprache Nachteile haben?

Das sollte nicht der Fall sein, da dies alle bisherigen Generationen betraf.

Laurenz Kurth

Black Lives Matter!

[Dezember 2020] Nach dem gewaltsamen Tod des US-Amerikaners George Floyd protestierten weltweit Menschen gegen Rassismus bei der Polizei. Wie in vielen Medien berichtet wurde, ist George Floyd am 25. Mai 2020 von  Polizisten in Minneapolis (Stadt in Minnesota, USA) gewaltsam getötet worden. Sein Tod sowie seine Todesursache ließen viele Proteste auf der ganzen Welt entflammen. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es kürzlich einen Vorfall gegen eine dunkelhäutige Familie aus Mülheim. Es ist gut zu protestieren, damit das Thema die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient:

Die 50-Jährige (Namen sind unbekannt) ging einkaufen, als ihr Portemonnaie geklaut wurde. Mit ihren zwei Töchtern wandte sie sich an die Polizei in Essen, um Anzeige zu erstatten. Dort, berichtet sie, sei sie ausgelacht und rassistisch beleidigt worden, obwohl ihre Töchter vermitteln wollten. Die Polizei soll einen Ausweis verlangt haben, den sie aber nicht sofort rausgeben wollte. Daraufhin seien die Frauen brutal auf den Boden geworfen und geschlagen worden. „Die haben uns behandelt als wären wir Tiere, wir haben uns nicht gewehrt, weil wir dazu sowieso nicht in der Lage waren, weil es einfach zu viele Polizisten waren“, schildert eine Tochter die Situation. Die Mutter fügte hinzu: „Ich konnte nicht atmen, ich habe gebetet für mein Leben.“ Die Mutter kam mit Prellungen am Bein, an den Schultern und am Brustkorb sowie einem blauen Auge aus der Wache. Auf Fotos sowie einem Arztbrief des Evangelischen Krankenhauses in Mülheim sind die Verletzungen dokumentiert. Als Grund vermutet die Familie rassistische Motive. Die Polizei in Essen weist dies bei einer Pressekonferenz zurück und redet von „verbal aggressivem Auftreten zweier Frauen“ und „Widerstandshandlungen“, die nicht näher bezeichnet werden. Inzwischen ermittelt die Polizei Bochum. Antworten zu detaillierten Fragen möchte keine der drei beteiligten Behörden geben, stattdessen verweisen sie auf die laufenden Ermittlungen.

In Köln demonstrierten mehr als 10.000 Menschen friedlich gegen Rassismus. Die Menge hielt Schilder hoch, auf denen Sätze wie „Black lives matter!“ (Schwarze/Dunkelhäutige Leben zählen), „We’re all in this together.“ (Wir sitzen alle im ‚selben Boot‘) und „Color is not a crime.“ ((Haut-)Farbe ist kein Verbrechen) standen. Nach einer Stunde baten die Veranstalter für 8 Minuten und 46 Sekunden, zu schweigen. Dies war sehr emotional, denn so lange kämpfte George Floyd um sein Leben.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, das Thema ernst zu nehmen, da keiner etwas für seine Herkunft kann. Nicht nur als Polizist hat man die Verantwortung, auf Gleichberechtigung zu achten; auch gemeine Kommentare zu Mitschülern sind verantwortungslos und können sie verletzen. Nicht jeder muss an Protesten teilnehmen, wohl aber auf seine Umwelt achten. Wichtig bei Protesten ist, stets Masken zu tragen und auf die Abstandsregeln zu achten!                                                                                                                                                   

Letizia Bensalah

Jugendsprache mit Mundschutz

[November 2020] „Covidioten“, „Superspreader“, „Lockdown“ oder „Immunitätsnachweis“ – durch Corona hat die deutsche Sprache innerhalb eines Jahres so viele Neologismen gebildet wie schon lange nicht mehr. Über 1000 zählt das Leibniz-Institut für deutsche Sprache, darunter etliche Anglizismen wie „Contacttracing“, aber auch Zusammensetzungen aus bereits etablierten Worten: „Maskenmuffel“. Diese sprachliche Entwicklung trifft im Bereich der Jugendsprache wiederum auf besondere Voraussetzungen. Man könnte nun annehmen, dass sich der Einfluss des „Kiezdeutsch“ bei der Übernahme der Corona-Neologismen auf eine Verknappung und Vereinfachung beschränkt. Dabei wird aber außer Acht gelassen, dass die Entwicklung der Jugendsprache zusätzlich unter dem Einfluss der Maskenpflicht auf den Schulhöfen und in den Klassenzimmern der Bundesrepublik steht. Wie sieht es also wirklich aus mit dem Jugendslang in Zeiten von Covid-19?

Zunächst einmal lässt sich feststellen, dass die Maskenpflicht die Sprachgewohnheiten aufbricht; durch ein Stofftuch zu sprechen, verwischt Betonung und Artikulation der Aussprache. Dadurch wird die kurze Sprechweise der Jugendsprache erschwert, denn zur erfolgreichen Kommunikation reicht diese dann oft nicht mehr aus. Außerdem erscheinen meiner Erfahrungen nach Begegnungen in der Schule durch die Maskenpflicht deutlich formaler. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutze erinnert mich und meine Mitschüler permanent an die Krisensituation, in der wir uns befinden; Lockerheit und Lässigkeit scheinen da unangebracht.

Andererseits erschwert eine Maske es auch, die Mimik seines Gegenübers zu erkennen. Unweigerlich wird man sich in einer Situation wiederfinden, in der man seine*n Gesprächspartner*in verschämt bitten muss, das eben Gesagte zu wiederholen, weil die Abwesenheit unterstützender Gesichtsbewegungen volle Konzentration auf die Aussage erfordern. Und da es in der Corona-Krise für den durchschnittlich ausgelasteten, d.h. chronisch überarbeiteten Lehrer unmöglich ist, jede Unterrichtstunde in seinen Schulalltag so rhetorisch ausgeschmückt wie eine Rede zu gestalten, geht unweigerlich Unterrichtsqualität verloren.

Zu guter Letzt kommt es einem, wenn zum dritten Mal in einer Stunde vom Lehrer darum gebeten wird, lauter zu sprechen, so vor, als ob man plötzlich schwerhörig geworden wäre. Die Atemschutzmaske absorbiert schließlich auch einen guten Teil der Laustärke und macht so gegenseitiges Verstehen noch schwieriger: Die verbale Kommunikation leidet.

Natürlich ist eine Mund-Nase-Bedeckung notwendig zum Aufrechterhalten des Regelbetriebs und zum Schutz der eigenen und der Gesundheit seiner Mitmenschen. Auf jeden Fall erschwert sie aber das Lehren und Lernen an unseren Schulen und stellt sowohl G9-Schülern als insbesondere auch den von G8 geplagten Teil der Schülerschaft vor noch größere Herausforderungen. Und manchmal… manchmal wünscht man sich auch einfach nur, ein Lächeln zu sehen.

Erik Baum

Homo Erectus und Homophobie- Eine Zeitreise in die Vergangenheit?

[Dezember 2020] „Richtig schwul“, „mega gay“. Ein ganz normaler Tag auf dem Schulflur. Schüler*innen die lachen, sich unterhalten und mit Beleidigungen um sich werfen. Mit einem etwas differenzierteren Blick und unter Einbeziehen des einen Schülers, der nach diesem Wortaustausch nicht ganz so glaubhaft lacht wie seine Freunde, sollte sich eigentlich jeder neutrale Beobachter dieses Szenarios die Frage stellen: Hatten wir die Zeit nicht eigentlich längst hinter uns, in der eine Form der Liebe als Beleidigung genutzt wird?

Es bleibt natürlich nicht bei der Nutzung dieser wissenschaftlich wie sprachlich korrekten Begriffe für die Homosexualität um die Mitschüler*innen zu provozieren. Egal ob ein gleichgeschlechtlicher Partner implizit angedeutet wird, wenn in der Sportumkleide über Beziehungen gesprochen wird, oder die Heterosexualität als einzig normale sexuelle Orientierung angesehen wird:  Homophobie äußert sich in verschiedenen Bereichen an der Schule, denn so hart sich dieses Wort auch anhören mag, kein anderes Wort kann diese Denkweise vieler Schüler*innen und Lehrer*innen besser beschreiben.

Trotzdem können den Teilnehmern am Schulleben kaum böse Absichten unterstellt werden. Diese Einstellung gegenüber verschiedenen Facetten der Liebe resultiert hauptsächlich aus fehlender Normalisierung, auch und vor allem an Schulen. Und das, obwohl statistisch betrachtet etwa fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung homosexuell orientiert sind. Übertragen auf den Schulalltag gibt es folglich in jeder Schulklasse circa ein bis zwei Schüler*innen, die nicht heterosexuell sind. Trotzdem ist das Thema „Homosexualität“ im Schulunterricht nach wie vor wenig präsent.

Das Thema wird zwar in einigen Fächern angeschnitten, das Einbinden in den Schulalltag ist damit aber noch lange nicht gesichert. So werden in den meisten illustrierten Schulbüchern fast ausschließlich Bilder von heterosexuellen Paaren  gezeigt, während eine Darstellung von homosexuellen Paaren vermieden wird. Als Beispiel lässt sich das an vielen Schulen genutzte Englischlehrbuch „Green Line“ anführen. Das Verlieben der jugendlichen Charaktere Holly und Luke war wohl bei einigen Siebtklässlern Thema im Unterricht, warum  die beiden Jungen Luke und Dave nicht als Beispiel für die Vokabel „Lovebirds“  gezeigt wurden, bleibt wohl das Geheimnis des Verlags. (Aber da die Schreibkompetenz im neunten Schuljahr bei einem „letter to the editor“, also einem Leserbrief an die Redaktion liegt, können sich die Schüler*innen in Zukunft immerhin perfekt strukturiert beim Verlag über diese fehlende Darstellung beschweren.)

Es gibt einige Stimmen, die zu bedenken geben, dass die Aufmerksamkeit, die diesem Thema im Unterricht gewidmet wird, im Verhältnis zu den betroffenen Schüler*innen stehen sollte. Obwohl das eine nachvollziehbare Meinung ist, sollte bedacht werden, dass sich viele Schüler in ihrer Findungsphase stecken und es sich wohl kaum jemanden finden lässt, der völlig unbetroffen von diesem Thema ist. Weiterhin teilt wahrscheinlich jeder die Meinung, dass die Schule ein Ort des Lernens und der sozialen Weiterbildung ist und es ist  fraglich, ob da vor einem so allgegenwärtigen Thema wie Liebe und Sexualität haltgemacht werden sollte.

Obwohl noch viele Schritte bis zur Normalisierung von Homosexualität fehlen, gibt es auch schon Fortschritte hinsichtlich dieses Themas. Am Freiherr-vom-Stein gab es beispielsweise einen von der Sozial-AG organisierten Vortrag, der Homophobie thematisiert und beispielhaft Einblicke in das Leben von homosexuell orientierten Jugendlichen gibt. Allein der Fakt, dass es Schüler*innen gibt, die sich vehement für diese Etablierung des Themas Homosexualität in der Schule einsetzten, zeigt, dass ein Bedarf existiert und es die richtige Zeit für eine Veränderung ist. Der Wandel der Einstellung vieler Jugendlicher ist klar zu beobachten und sollte auch an dem Ort wiedergespiegelt werden, an dem die Jugendlichen viel Zeit verbringen. Meiner Meinung nach sind ausreichend Informationen und eine normale Einbindung in den Unterricht der beste Weg dorthin.

Leitragende eines unreflektierten Umgangs mit Homosexualität in der Schule sind die Schüler*innen, die sich ihrer Sexualität unsicher sind, so wie die, die sich ganz sicher sind, dass sie sich nicht nur zu einem Geschlecht hingezogen fühlen. Denn wenn jeder einzelne sich ehrlich mit diesem Thema auseinandersetzt, wird ihm hoffentlich auffallen, dass Liebe ein wunderschönes Gefühl ist, das zum Glück nicht vom Geschlecht abhängig ist und auf unterschiedliche Weisen sexuell ausgelebt werden kann. So lässt es sich doch für die Zukunft wünschen, dass genau diese Schüler nicht mehr gequält über „Du-bist-schwul-Witze“ lachen müssen, sondern geschlossen mit der Klasse über die beiden „Lovebirds“ David und Luke kichern können.

Malin

Obdachlosigkeit in Deutschland in Zeiten der Pandemie

[Dezember 2020] Jeder kennt es, wenn man die Stadt geht und jemand Obdachlosen trifft: Man hat dann meist Mitleid und spendet mit Mut etwas Geld. Aber was passiert jetzt, wenn die meisten Leute zuhause bleiben und nur rausgehen, wenn es unbedingt nötig ist?

Obdachlosigkeit ist seit der Pandemie wieder ein Thema, da viele momentan ihre Arbeitsplätze aufgrund von Schließungen von Geschäften wie Restaurants oder Spas verloren haben oder im Homeoffice arbeiten. Und momentan sind in Deutschland über 440.000 Menschen obdach- oder wohnungslos, wobei diese Zahl ungenau ist.


Für Obdachlosigkeit sind die Hauptursachen kritische Lebenssituationen wie Trennungen, Verlust der Arbeitsstelle oder Verschuldungen, wobei es dabei aber auch an den Mietpreisen, die immer weiter ansteigen und bald für viele unbezahlbar sein könnten, liegen kann. Auch wenn es dieses Klischee gibt, dass Obdachlose faule Menschen sind, die nicht arbeiten wollen, sondern ihre
Freiheit haben wollen, liegen die Ursachen für Obdachlosigkeit meist wo anders. Wenn zum Beispiel Arbeitsplätze eingespart werden müssen oder eine Firma schließt, verlieren viele Menschen ihre Arbeit ohne eigenes Verschulden.


Obdachlose werden in unserer Gesellschaft oft ausgeschlossen, da sie oft kein gepflegtes Äußeres haben, weil Duschen und frische Kleidung Dinge sind, auf die nicht jeder ohne eine festes Zuhause Zugriff hat. Es ist auch für viele Obdachlose schwierig, einen neuen Job nach der Entlassung zu finden oder falls diese noch arbeiten, ihren Arbeitsplatz zu behalten, da das Auftreten einer Person auch bei einem Einstellungsgespräch wichtig ist. Außerdem kann man annehmen, dass es schwieriger sein wird, andere Leute von einem zu
überzeugen, wenn man selber an sich zweifelt.


Wie kannst du Obdachlosigkeit in Deutschland bekämpfen?

Wenn du helfen möchtest, ist der beste Weg an geeignete Non-Profit-Organisationen wie :
- der Malteser Hilfsdienst : www.malteser.de
- Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe: www.bag-wohnungslosenhilfe.de
- Die Tafel : www.tafel.de
- Die katholische Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe : www.kagw.de
- Die Bahnhofsmissionen : www.bahnhofsmissionen.de

Falls du selber noch nicht genug Geld zum Spenden hast, kannst du auch mal deine Familie fragen, ob sie an einer Spende Interesse hätte, oder du könntest ein extra Sparschwein anlegen und dann einmal im Jahr eine Organisation aussuchst, an die du den gesamten Inhalt spendest. Abgesehen von Spenden kann es aber auch helfen, wenn du ehrenamtlich direkt bei den Organisationen mithilfst, sofern es im Moment erlaubt ist.

Amelie Amberger

Neues aus der Altgriechisch AG

[Mai 2015] Nach der Verwandlung in zwei antike Philosophen, Heraklit und Parmenides, am Tage der Offenen Tür, mit der Hilfe der weißen Halbmasken, die beide plötzlich fließend Altgriechisch sprechen ließen (freundlicherweise hatten sie aber ihr Deutsch zwischendurch nicht vergessen, so dass alle ihnen weiter folgen konnten) stritten sie sich mit einer jungen Reporterin über den Fortschritt. Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht, den Fortschritt? Anscheinend nicht, denn die Reporterin konnte sie nicht davon überzeugen, dass die Menschen heute moralisch besser seien als zur Zeit der Antike, auch ihr neues Handy machte da keinen Unterschied, obwohl die beiden Philosphen es dann doch mitnahmen, um es dem Mathematiker Thales zum Spielen zu geben.

Durch diese Zeitreise (für den Fremdsprachenwettbewerb TEAM) animiert und inspiriert haben nun alle drei beschlossen, richtige Altgriechen zu werden und das Graecum nach dem Ablauf von drei Jahren extern abzulegen. Ein mutiges Unterfangen, zu dem ich Finn Eckstein, Carolin Hain (9c) und Janik Sagner (8c) gutes Gelingen und guten Mut wünsche. Jetzt wird also in der Altgriechisch AG, die sich zu diesem Zwecke in eine dreistündige AG verlängert hat, richtig gepaukt, denn Griechisch ist nicht einfacher als Latein, auch wenn es älter ist, im Gegenteil.

Die Schönheit dieser Sprache liegt in den für sehr alte Sprachen typischen schwebenden Bedeutungen und der sehr dichten Grammatik, die ein ganz fein nuanciertes Sprechen möglich macht, vor dem noch heute jeder moderner Übersetzer in die Knie geht.

Die Altgriechisch AG Dr. Heinke Stulz

Eine Exkursion ins ELDE-Haus in Köln...

[Mai 2015] ,,Wir fahren nach Köln!‘‘ Dies waren die ersten Worte unserer Philosophielehrerin Frau Stulz. Die ersten überlegten sich schon, was sie danach machen wollten. ,,Gehen wir danach ins Vapiano?‘‘, fragte mein Tischnachbar mich. Ich überlegte mir schon, was ich für Nudeln nehmen soll. Die mit der herzhaften Tomatensauce oder doch lieber die mit den frischen Kräutern?

Direkt war klar, so viel Lust hat auf diese Exkursion keiner und der Verdacht, wertvolle Minuten unseres kostbaren Lebens zu verschwenden bestätigte sich, denn wir sollten nach Köln fahren und das ,,NS-Dokumentations-zentrum der Stadt Köln‘‘ besichtigen. Ein raunendes Gähnen ging durch die Klasse. ,,Wieso denn das, dieses Thema hatten wir doch schon 1000x in Geschichte und warum dann noch in Philosophie?‘‘, war mein erster Gedanke, aber wir hatten keine andere Wahl, wir MUSSTEN mitkommen, auch wenn keiner wollte. Einführung in die Staatstheorie!

Es ging los; 45 Minuten Bahn fahren und schauen, wann die nächste Bahn Richtung Köln Hauptbahnhof kommt, um so schnell wie möglich zu verschwinden. Dann war es so weit. Vor der Tür machten schon einige Witze über das Gebäude und jeder hoffte, dass diese Führung so schnell wie möglich zu Ende gehen würde. In kleinen engen Schränken legten wir unsere Sachen ab und die Führung begann. Beim ersten Thema dieser Führung, die von einem jungen Mann sehr gut geleitet wurde, ging es um inländischen, aber auch ausländischen Jugendliche.

Schnell war klar, dies ist nicht wie in Geschichte, wo der Lehrer etwas erzählt und die Schüler mitschreiben. Aus den lachenden Gesichtern wurden fassungslose und teilweise traurige Gesichter, denn das was wir dort erfahren haben, war echt hart. Es wurden uns Bilder gezeigt von Jugendlichen, die nicht älter als 18 waren, die auf brutale Art und Weise umgebracht wurden und das nur, weil sie keine Deutschen waren. Weggerissen aus den eigenen Familien, aus den Freundeskreisen und aus dem kompletten Umfeld und nur weil das ein Mann so aufgetragen hat. Zunächst zeigte ich Mitleid und Mitgefühl für diese Kinder, dann kam die Fassungslosigkeit und später der Hass, der Hass auf diesen Mann, auf Adolf Hitler. Jeder von uns stellte sich die Frage, wieso er so was gemacht hat und jeder von uns war vertieft in dieses Thema. Auch dass behinderte Menschen, sowohl Deutsche als auch Ausländer, skrupellos umgebracht wurden, hat keiner von uns verstanden.

Es war schon sehr emotional, als der junge Mann uns erzählte, wie es damals war, aber noch emotionaler wurde es, als er uns von Fallbeispielen berichtete. Wir versuchten zu verstehen, auch wenn es unmöglich ist, uns ganz in die Situation der Menschen aus der damaligen Zeit zu versetzten. Nach den ersten 45 Minuten kam eine kleine Pause, aber niemand wollte sie haben, jeder wollte weiter mit der Führung machen. Dies zeigt, dass unsere Erwartungen übertroffen worden waren.

... ein Erfahrungsbericht von Koray Arslan

[Mai 2015] Nun ging es weiter; der zweite Teil unserer Führung begann und dies war mit Abstand der emotionalste Teil, den ich jemals miterlebt habe, wenn es um die NS-Zeit geht. Es wurden uns Kerker gezeigt, wo die ausländische Bürger (aus Sicht der Deutschen waren es Menschen, die für das Land eine Bedrohung sind) leben musste. Bis zu diesem Tag beschwerte ich mich jeden Dienstag, dass unsere Sportkabine zu klein ist und dass wir eine größere benötigen. Jetzt wurde mir klar, dass dieses Problem, was ich jeden Dienstag habe, ein Luxus-Problem ist. Der Leiter dieser Führung fragt uns, wie viele Menschen hier wohl in dem 12 Quadratmeter großen ,,Raum‘‘ lebten. Der eine sagte zwei, der andere drei, ein Mädchen ging davon aus, dass einer pro Zelle lebte, aber die Antwort, die wir bekamen, war unvorstellbar: 20-30 Menschen wurden in so einer unhygienischen Zelle untergebracht. Teilweise lagen sie übereinander, weil so wenig Platz vorhanden war und wenn einer starb, dann lag die Person erst einmal dort, bis sie nach einer gewissen Zeit weggeschafft wurde. Krankheiten haben sich verbreitet, aber den Wächtern war es egal.

Die Gefühle waren gemischt, aber lagen zwischen Traurigkeit und Wut. Die Menschen hatten so gut wie keine Hoffnung mehr und schrieben die Wände voll mit Lippenstift oder es wurde mit irgendeinem Gegenstand ein Text rein geritzt. Die Originalschrift kann man bis heute noch sehen. Egal ob russisch, englisch, französisch oder polnisch, überall waren Sachen zu lesen wie ,,Ich wurde verhaftet, aber ich bin unschuldig. Ich vermisse meine Familie, aber ich werde sterben‘‘. Eine Sache hat mich persönlich zutiefst schockiert. Ein Zweizeiler war dort vorhanden, der auf Türkisch verfasst worden war! Ich konnte dies lesen und da stand ,,Sie haben meine Kinder umgebracht, dann meine Frau und nun bin ich an der Reihe‘‘. Traurig und entsetzt war ich und ich habe, wie alle anderen aus meinen Kurs, nicht verstanden wie so etwas passieren konnte.

 

Es gab aber auch eine positive Meldung zu verzeichnen, denn es gab tatsächlich einige, die überlebt haben und sogar wenige, die heute noch das Leben genießen können. Als uns dies berichtet wurde, sah man bei den meisten ein Lächeln und obwohl man nichts mit der Person zu tun hat, hat man sich extrem mitgefreut. Am Ende mussten wir selbst aktiv sein und habe eine ,,Schnitzeljagd‘‘ gemacht, um etwas aus der NS-Zeit selbst zu erleben und uns dorthinein zu denken.

 

Fazit: Zum Schluss ist es wichtig zu erwähnen dass diese Führung ziemlich lehrreich und interessant war, aber auch sehr emotional. Man kann so eine Exkursion nicht mit dem Schulunterricht vergleichen, denn wenn man einmal etwas mit den Augen wahrnimmt und wirklich sieht, wie schlecht es den Menschen ging, dann wird man so etwas nie wieder vergessen.

Latein im TEAM

Dieses Jahr haben fünf Schülergruppen der Klasse 8c an einem La­tein-Wettbewerb teilgenommen. Dabei mussten wir ein lateinisches Hörspiel aufnehmen und es zum Wettbewerb schicken. Drei Gruppen haben am Ende ihren Text abgegeben, die die Titel hatten: „Deus Perfectus?“, „Herkules bei den Olympischen Spielen“ und „Der goldene Apfel“.

Denn zuerst mussten sich die Gruppen bilden und ein Thema finden. Wir entschieden uns für „Herkules bei den olympischen Spielen“. Herkules´ Frau Hebe, die der Meinung war, dass ihr Ehemann zu dick sei, hatte ihn deswegen zu den olympischen Spielen in Rio de Janeiro angemeldet. Herkules wettete, dass er gewinnen würde, und dann müsste Hebe, seine Frau, an den nächsten olympischen Spielen teilnehmen.Sollte Herkules verlieren, hätte Hebe die Wette gewonnen und Herkules dürfte den Himmel nicht mehr verlassen. Leider kannte sich Herkules mit den „neuen“ Regeln nicht so gut aus und wollte daher etwa im Ringkampf nackt kämpfen. Jedoch gewann er den Ringkampf und einige weitere Disziplinen, sodass sich seine Frau etwas einfallen lassen musste.

Frau Stulz meldete uns und die anderen Gruppen, den „goldenen Apfel“ und den „deus perfectus“ aus der 8c zum Wettbewerb an. Zuerst mussten wir den Text auf Deutsch schreiben. Das hat allen recht viel Spaß gemacht. Auch wenn es vier verschiedene Meinungen zu einigen Einzelheiten gab, konnten wir uns immer einigen.Wir schickten den Text Frau Stulz und sie „überarbeitete“ ihn für uns, damit wir es bei der Übersetzung ins Lateinische etwas leichter hätten. Schließlich hatten wir einen guten Text, den wir in vier Teilstücke aufgeteilt einzeln übersetzt haben. Das war ziemlich schwierig, weil es so ungewohnt war. Aber es gibt gute Deutsch-Lateinische Wörterbücher im Internet. Wir schickten Frau Stulz unsere Übersetzungen und sie uns ihre Verbesserungsvorschläge. Wir diskutierten sie und verbesserten unseren Text.

Danach kam ein Schreck: Wir sollten das Stück am Tag der offenen Tür aufführen. Für manche anderen schien das noch peinlicher zu sein als für uns, aber später konnte man sagen, dass das unnötig war, weil alles gut klappte und wir viel Applaus bekommen haben. Wir lasen immer erst den deutschen Satz und danach den lateinischen Satz, damit jeder den Text verstehen konnte.

Die letzte Phase gefiel mir am besten, weil wir das Stück nun als Hörspieldatei aufnehmen mussten und das während des Unterrichts machen durften. Als auch das geschafft war, half uns ein Mitschüler, der gar nicht an den Stücken beteiligt war, die Aufnahme vernünftig zu schneiden und mit Geräuschen zu unterstützen. Der Rest ging ganz schnell, weil der Einsendetermin immer näher kam. Welchen Platz wir belegen und ob wir etwas gewinnen werden, werden wir erst in einigen Wochen erfahren. Zum Schluss kann ich sagen, dass es trotz des enormen Aufwandes viel Spaß gemacht hat und man die Teilnahme an diesem Wettbewerb jedem Sprachinteressierten empfehlen kann und ich gerne wieder teilnehmen würde. Jetzt hoffen wir auf den Gewinn und auch, wenn es nicht so kommen sollte, denken wir trotzdem positiv an die Teilnahme zurück.

Finn Pankow – Lena Brummert

Ausflug zum Kölner Dom

Vor kurzem haben wir, die Klasse 9c, einen Ausflug zum Kölner Dom unternommen. In diesem Schuljahr hatten wir im Lateinunterricht viele Urkunden und Texte übersetzt, die mit dem Kölner Dom zu tun hatten. Jeder hatte ein Referat vorbereitet über ein Objekt im Kölner Dom, das wir alle dabei hatten. Nach der vierten Stunde machten wir uns mit der Bahn und Frau  Stulz auf nach Köln. Dort stärkten wir uns zuerst, um dann den Dom zu besteigen, es war ein anstrengender Weg, doch als wir oben waren, genossen wir die wunderschöne Aussicht. Anschließend besuchten wir eine Führung innerhalb des Doms, diese leitete uns einmal durch den Chorumgang, zum Christophorus, der Mailänder Madonna, dem Gero-Kreuz und zu den Heiligen Drei Königen. Die Frau, die die Führung gemacht hat, war sehr erstaunt, was wir wussten. Danach liefen wir noch einmal durch die Kirche mit den Referaten, um uns die Dinge anzuschauen, die die Frau nicht erklärt hatte. Rainald von Dassel, die 1000 Jungfrauen etc. Zuletzt entschlossen wir uns, obwohl die Exkursion eigentlich schon vorbei war,  noch einen Kurzfilm über den Dom im Domforum anzusehen, wo wir den Dom von oben und auch das Dach sehen konnten. Danach fuhren wir wieder nach Leverkusen zurück und unsere erfolgreiche Exkursion war beendet.

Carolin  Hain 9c

Interview mit Herrn Ruddat

Wo haben Sie gearbeitet, bevor Sie an unsere Schule gekommen sind?
Bevor ich ans Freiherr-vom-Stein gekommen bin, habe ich vier Jahre an einer deutschen Schule in Valencia gearbeitet.
Wie sind Sie denn auf die Idee gekommen, an diese Schule nach Spanien zu gehen?
Wie gefällt es Ihnen jetzt hier in Deutschland?
Welche Unterschiede gibt es bei den Schülern, im Schulsystem…?

Diese und weitere Fragen beantwortet Herr Ruddat im Interview.

Segelfahrt 2013 - ein Abenteuer auf hoher See

Jedes Jahr fahren die neunten Klassen auf Segelfahrt. Dieses Jahr gehöre auch ich zu denjenigen, die fünf Tage auf dem Eißelmeer verbracht haben. Ich hoffe, es ist auch für diejenigen interessant, die dort schon einmal waren. Nur noch eine Woche Schule, dann geht’s zum Segeln, und wir sind vollauf mit der Organisation beschäftigt. Wir haben eine lange Liste bekommen mit Dingen, die in unser Gepäck sollen? warme Sachen, Wanderstiefel, Sonnen-brille, dicke Handschuhe, und was man sonst noch so brauchen könnte? ... [mehr]          Artikel von Lucia Scholz

Projekte und Experimente: Zwei Kunstprojekte

Kunst Stufe 8 (2012/13)

In dieser Reihe informieren wir euch über Projekte, Experimente oder Tests, die jedes Jahr wieder geschrieben werden. Wir haben ein Projekt für euch gefunden – ein Kunstprojekt.

Es handelt sich um ein Kunstprojekt der 6. Klasse. Man soll einen Roboter zeichnen – perspektivisch. Also in 3D. Dieser muss auch eine Funktion haben. Bei meinem Roboter konnte man zum Beispiel Eis kaufen. Eigentlich besteht so ein Roboter nur aus Würfeln. Und wenn man die alle gezeichnet hat, die Perspektive stimmt, alle Striche parallel sind, muss man den Roboter noch schattieren. Dabei muss man die Lichtverhältnisse beachten und von wo das Licht kommt. Schließlich noch ein Hintergrund, kleine Details und fertig. Den Artikel von Lucia Scholz - inklusive des zweiten Kunstprojektes (Wohnwagen) aus der 8. Klasse - findet Ihr hier: [pdf]

Buch-Tipps aus der Redaktion

„Was soll ich nur lesen?“ Dein Bücherregal ist mal wieder leer und jetzt suchst  du nach einem neuen Buch. Vielleicht ist eines der Folgenden genau das richtige für dich.

„Kirschroter Sommer“ von Carina Bartsch
Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht. Die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mailschreiber Luca ... Diese und weitere Buchbesprechungen findet Ihr - toll aufgemacht - hier: [pdf].
"Wo die wilden Maden graben“
"Wie man sich beliebt macht“
„Stinker"

Rätsel - Exklusiv für Euch

Die härtesten Fragen, die wir nur finden konnten (Quelle: „Mathematricks")

  • Wie kann man Wasser mit nur drei Buchstaben schreiben?
  • Neun Krähen sitzen auf einem Zaun. Ein Jäger schießt drei herunter. Wie viel bleiben sitzen?
  • Mein Klassenkamerad ist an seinem letzten Geburtstag 12 geworden. Aber an seinem Nächsten wird er nicht 13. Wie alt ist er?

Diese und weitere Fragen zum Ausdrucken [pdf]

Aus der Welt der Musik

In diesem Artikel möchten wir euch ein wenig die Welt der Musik zeigen. Sicher, Musik begleitet uns alle durch den Alltag,  jeder hat ein oder mehrere bestimmte Genres, die er gerne hört. Wir möchten in dieser Reihe ein paar der bekannteren und ein paar der unbekannteren Genres vorstellen.

Zuerst einmal: Was sind Genres überhaupt? Genres sind einzelne Stilrichtungen einer bestimmten Kategorie in der Literatur, Kunst oder eben auch Musik. Ihnen untergeordnet sind sowohl Sänger/innen, Bands und auch einzelne Lieder. Diese drehen sich entweder um ein ganz bestimmtes Thema oder bauen ihre Stücke immer in ähnlichen Mustern auf. Von diesen Genres gibt es ziemlich viele, die auch noch einmal einzelnen Bereichen zuzuordnen sind. [pdf]

Die Einschulung

In diesem Artikel berichte ich über die Einschulung der neuen Fünftklässler.  Ich war selber dabei und fand sie sehr schön.

Die Einschulungsfeier war am 5. September 2013 und begann um 10 Uhr. Als Erstes wurden wir von Herrn Ruddat, unserem stell-vertretenden Schuldirektor, begrüßt. Danach wurde von den einzelnen AGs etwas aufgeführt. Es wurde gesungen, getanzt und vorgespielt. Was ich sehr cool fand, war, dass es einen Bonbonregen gab. Danach wurden wir von Herrn Ruddat aufgerufen und mussten uns zu unserer Klasse stellen. Nun wurden wir von unseren neuen Lehrerinnen und Lehrern zu unserem zukünftigen Klassenraum geführt. Dort verbrachten wir eine Stunde mit unserer neuen Klasse. Wir haben uns unterhalten und Spiele gespielt.

Es war sehr aufregend und schön zugleich, so viele neue Gesichter zu sehen. Nach der Stunde haben unsere Lehrerinnen und Lehrer uns wieder zur Aula gebracht. Dort haben unsere Eltern stolz auf uns gewartet. Nun war der schöne Tag vorbei. [pdf]   Artikel von Florian Scholz


Hier könnte Dein Artikel stehen. Mach mit...

... im Redaktionsteam der SteinZeit!