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Praktikumsfahrt nach Krakau im Herbst 2017

[Oktober 2017] Eines stand für uns alle am Ende der Woche fest: Wir möchten unbedingt wieder mit nach Krakau im nächsten Jahr! Es waren sieben Tage voller Freude, interkultureller Begegnungen und neuer Erfahrungen. Krakau ist eine wunderschöne, lebendige Stadt mit tollen Cafés und Restaurants. Auch wenn wir jeden Tag im Kloster gearbeitet und Exkursionen unternommen haben, blieb genug Zeit, um eigene Erkundungen in Krakau zu starten.

Zu unseren Aktivitäten im Kloster der Augustinermönche zu Krakau zählten in diesem Jahr profane, aber kopfbefreiende Dinge wie Bäume pflanzen, Laubkehren, Kochen und Kerzendrehen sowie das Vorbereiten einer Friedensmesse gemeinsam mit polnischen Jugendlichen.

Piotr, unser Mönch, hat uns aber auch durch unser Wohn- und Arbeitsviertel, das jüdische Viertel „Kazimierz“, geführt und verschiedene Orte vorgestellt: ein Obdachlosenheim, eine Schule für geistig und körperlich eingeschränkte Kinder sowie ein säkulares jüdisches Gemeindezentrum. Jeder einzelne dieser Besuche war einzigartig!

Außerdem besuchten wir das Schindler-Museum in den Räumlichkeiten des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen Emaillefabrik Oskar Schindlers sowie insbesondere auch das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Letzteres war eine sehr beklemmende und entsetzliche Erfahrung - wie kann es zu solchen Gräueltaten kommen, die dort damals geschehen sind?

Insgesamt konnten wir uns mit der Geschichte Krakaus, aber auch mit dem Holocaust, speziell in Osteuropa, auseinandersetzen. Es war eine sehr wichtige und lohnende Erfahrung, die wir allen nahelegen können - vor allem, da wir beide Seiten der Stadt kennenlernen konnten: einerseits traurige Geschichte und soziale Probleme; andererseits die freundliche, unbesorgte Stadt Krakau voller sympathischer Menschen.

Hier findet man den ausführlichen Praktikumsbericht: [pdf].

Manuel Lipstein, Janik Sagner, Q1