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Steincafé

Methoden am Freiherr vom Stein

Lerntage Stufe 5

Termin Nr. Thema Dauer Links&Dokumente
1.Schulwoche  1

Lernorganisation
Arbeitsplatzgestaltung, Schultasche packen

4 UStd.
1.Folgewoche

Jeweils zu Beginn des Unterrichtstages:
Fortsetzung "Schultasche packen"

je
10-15 Min.
2.Folgewoche

Jeweils zu Beginn des Unterrichtstages:
Fortsetzung "Schultasche packen"

je 
10-15 Min.
flexibel; nach Rücksprache  2 Erstellen einer Klassen-CD 4 UStd.
1. Hj.  3 Heftführung 4 UStd.
Methodentag (Ende 1.Hj)  4 Hausaufgaben 5 UStd.
1. Hj.  5 Effektives Lernen und Behalten am Beispiel Vokabellernen 4 UStd. Zusammenfassung [pdf]
Methodentag (Ende1.Hj)  6 Informationen suchen und verarbeiten 5 UStd. 5-Schritt-Lese-Methode [pdf]
2. Hj.  7 Lernprodukte erstellen 5 Ustd.

Lerntage in der Erprobungsstufe

Um den Kindern den Übergang von der Grundschule zum Freiherr-vom-Stein-Gymnasium zu erleichtern, hat der Arbeitskreis Erprobungsstufe ein Konzept erarbeitet, das sie an eine gymnasiale Arbeitsweise heranführt und ihnen fächerübergreifende Basiskompetenzen vermittelt. Verteilt auf sieben Lerntage in der Jahrgangsstufe 5 und vier Lerntage in der Jahrgangsstufe 6 werden essentielle Arbeitstechniken erarbeitet, die die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, selbstständig zu lernen. Alle Materialien zum Lernen lernen werden in einem Lernordner gesammelt.

Lerntage Stufe 6

Termin Nr. Thema Dauer Links&Dokumente
1.Halbjahr  1

Vorbereitung einer Klassenarbeit

4 UStd.
1.Methodentag  2

Gruppenarbeit

5 UStd.
2.Methodentag  3 

Referate halten

5 UStd.
2.Halbjahr  4 Effektives Lernen & Behalten II 4 UStd.

Methodentage

Darüber hinaus finden im Rahmen des am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium entwickelten Methodenkonzeptes zwei fest im Terminplan verankerte „Methodentage“ an zwei aufeinander folgenden Tagen im Schuljahr zeitgleich in allen Jahrgangsstufen statt . An diesen beiden Tagen erlernen oder vertiefen die Schülerinnen und Schüler in Abhängigkeit vom Jahrgangskonzept im Klassenverband (Jahrgänge 5-9) oder aber in Lerngruppen (Oberstufe) Methoden- oder Sozialkompetenzen, die ihnen in ihrem Bildungs- und Entwicklungsprozess grundsätzlich von Nutzen sind.

Die einzelnen Jahrgangskonzepte sind so strukturiert, dass sie die vermittelten Methoden an unterschiedliche Fachinhalte knüpfen, um den fächerübergreifenden Nutzen der jeweiligen Methode zu verdeutlichen und eine bessere Vernetzung des Gelernten zu gewährleisten. Die im Rahmen der Methodentage vermittelten methodischen Kompetenzen können und sollen dann im Fachunterricht als grundsätzlich bekannt vorausgesetzt und genutzt werden. Die Anwendung der Methoden in unterschiedlichen Fächern erhöht dabei die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit der Methode, verdeutlicht die fächerübergreifende Nutzbarkeit und bietet den Schülerinnen und Schülern eine Strukturierungs- und Orientierungshilfe für ihr eigenes Lernen und Arbeiten, auch außerhalb der schulischen Lernumgebung.

Die Inhalte der einzelnen Lern- und Methodentage sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt.

Methodentage

Stufe Thema

5

Lerntag 4 (Hausaufgaben)
Lerntag 6 (Informationen suchen und verarbeiten)

6

Lerntag 3 (Referate halten)
Lerntag 4 (Gruppenarbeit)

7

Soziales Lernen

8

Medienkompetenz (Präsentationen)

9

Kommunikationstraining „Jugend debattiert“

EF

abwesend (Praktikum)

Q1

1. Tag: Facharbeit
2. Tag: Berufswahlvorbereitung: Uni-Trainees
Modul 2: Informationsmanagement
Modul 3: Entscheidungsmanagement

Q2

1. Tag: Vorbereitung Abitur (LK Tutoren)
2. Tag: Vorbereitung Abitur (mündlich)

Stand Jan 2014

Tischgruppenmodell

Eine Veränderung - Neue Sitzordnung bringt positive Ergebnisse

[Mai 2014] Das Freiherr -vom- Stein Gymnasium freut sich über die Spende von fünf Moderationskoffern für das Tischgruppenprojekt der Klasse 8b im Rahmen der Aktion „Kunst und Kinder“ einer Initiative der Firma Vision Konzept [link].

Heute stehen die Moderationskoffer dem ganzen Kollegium zur Verfügung.

Veränderungen können, müssen aber nicht unbedingt immer positiv sein. Diese hier ist es aber sehr wohl. Die Klasse 8b bekam zum neuen Schuljahr Herr Reul als neuen Klassenlehrer, und mit dem neuen Klassenlehrer kam auch direkt eine neue Sitzordnung: das Tischgruppenmodell. Klingt simpel und das ist es auch. Im Klassenraum sind fünf Tischgruppen mit jeweils fünf bis sechs Schülern verteilt. Die Gruppen sind fest, sodass eine Gruppe immer aus den selben Schülern besteht und jede Woche wird rotiert, so dass mal die eine und mal die andere Gruppe vorne, oder eben hinten ist. Anfängliche Skepsis verging sofort, nachdem sich das Modell so positiv auf den Unterricht und das Klassenklima ausgewirkt hatte.

Auch die Tischgruppenabende (Abende an denen alle Schüler einer Tischgruppe inklusive zugehörige Eltern plus Herr Reul anwesend waren und über Lernverhalten innerhalb und auch außerhalb des Unterrichts sprachen) trugen zu einer guten Stimmung unter den Mitschülern bei. Die Tischgruppenabende waren folgendermaßen aufgebaut: Man traf sich am Abend und nachdem alle angekommen waren, stellten einzelne Schüler oder Schülerpaare Inhalte des Unterrichts wie z.B. Projekte, Musikstücke oder Plakate vor, an denen sie vorher gearbeitet hatten. Anschließend wurden diese besprochen. Für Verpflegung war natürlich auch gesorgt. Im weiteren Verlauf des Abends gab es Einzelgespräche zwischen Eltern und Schülern die nicht ihre eigenen Kinder sein sollten. Es wurde besprochen, dass einzelne Schüler in der Tischgruppe die stärker in einem Fach sind, schwächeren Schülern helfen sollen z.B. durch Erklären des durchgenommenen Stoffes und bei der Erledigung der Hausaufgaben. Dort besprachen sie ebenfalls Verbesserung der Lernqualität in den Tischgruppen, wobei die Lernkoffer, die von der Firma einer Schülerin der Klasse gespendet wurden, sehr geholfen haben. In den Koffern befinden sich viele Materialien die bei Projektarbeiten sehr hilfreich waren und das zu Spaß bei Gruppenarbeiten geführt hat. Auch wenn die Schüler anfangs nicht gerade begeistert von der Idee waren auch außerhalb der Schulzeit sich mit dem Thema Unterricht zu beschäftigen, waren im Endeffekt doch alle zufrieden mit den Ergebnissen.

Auch im Unterricht wird viel in den Tischgruppen zusammengearbeitet, was die Klassengemeinschaft ungemein gestärkt hat. Eine Schülerin aus der 8b sagte "ich finde, dass sich das Klassenklima seit dem Tischgruppenmodell sehr verbessert hat und das sich dadurch viele Freundschaften geschlossen haben. Jetzt ist es viel einfacher einen Schüler direkt zu fragen, wenn man eine Aufgabe nicht versteht ohne direkt den Unterricht zu stören."

Im großen und ganzen kann man das Tischgruppenmodell nur begrüßen, da es die Klasse zusammenbringt und die Leistungen einzelner Schüler verbessert.

Christina Preuße (Klasse 8b)

Weitere Informationen zu Tischgruppenarbeit bzw. Tischgruppenabenden [link]:
Firma Vision Konzept [link]